Motorsportreicher September am Nürburgring: Motorräder, Drift-Action und Langstreckenklassiker

Doppelter Renneinsatz in der Grünen Hölle. (Foto: Gruppe C | Julian Schmidt)

Der Nürburgring startet mit einem dicht gefüllten Motorsportprogramm in den September. Motorradrennen, Drift-Sport, die Nürburgring Langstrecken-Serie und das traditionsreiche ADAC 1000-km-Rennen sorgen in den kommenden Wochen für unterschiedliche Schwerpunkte auf Grand-Prix-Strecke und Nordschleife.

Nürburgring. (red) – Den Auftakt machen bereits vom 4. bis 6. September die EURO MOTO und der Nürburgring Drift Cup. Eine Woche später folgt die ADAC RAVENOL Nürburgring Langstrecken-Serie, bevor vom 18. bis 20. September historische Rennfahrzeuge beim ADAC 1000-km-Rennen auf die Strecke zurückkehren.

EURO MOTO mit Motorradrennsport auf der Sprintstrecke

Vom 4. bis 6. September steht die Sprintstrecke im Zeichen des Zweiradsports. Die EURO MOTO, die aus der bisherigen IDM hervorgegangen ist, bringt verschiedene Motorradklassen an den Nürburgring. In den Kategorien Superbike, Supersport und Sportbike treten Fahrer aus unterschiedlichen Nationen gegeneinander an.

Der Veranstalter positioniert das Wochenende ausdrücklich auch als Angebot für Familien. Kinder und Jugendliche bis einschließlich 14 Jahre erhalten freien Eintritt. Für Erwachsene beginnen die Tagestickets laut Nürburgring bei fünf Euro am Freitag und 25 Euro am Samstag. Das Wochenendticket kostet 45 Euro.

Drift Cup parallel in der Müllenbachschleife

Zeitgleich findet vom 4. bis 6. September der Nürburgring Drift Cup statt. Gefahren wird in der Müllenbachschleife. Nach den Trainings am Freitag und der Qualifikation am Samstag bilden die sogenannten „Twin-Battles“ am Sonntag den sportlichen Höhepunkt.

Nach Angaben des Veranstalters gehen Driftfahrzeuge mit Leistungen von bis zu 1.000 PS an den Start. Tagestickets kosten ab 25 Euro, das Wochenendticket 40 Euro.

Langstrecken-Serie mit zwei Rennen an einem Wochenende

Am 12. und 13. September folgt ein Doppel-Lauf der ADAC RAVENOL Nürburgring Langstrecken-Serie. Sowohl am Samstag als auch am Sonntag steht jeweils ein Vier-Stunden-Rennen auf dem Programm.

Damit bekommen die Zuschauer an einem Wochenende gleich zweimal Rennbetrieb auf der Kombination aus Nordschleife und Grand-Prix-Kurs geboten. Der Nürburgring spricht von mehr als 100 Rennwagen unterschiedlicher Klassen, die durch die „Grüne Hölle“ fahren sollen. Tagestickets sind ab 25 Euro erhältlich und umfassen unter anderem Zugang zu geöffneten Tribünen, Fahrerlager sowie Pit- und Gridwalk.

ADAC 1000-km-Rennen bringt historische Rennfahrzeuge zurück

Ein besonderer Termin für Freunde klassischer Rennfahrzeuge steht vom 18. bis 20. September auf dem Programm. Beim ADAC 1000-km-Rennen kehrt eine traditionsreiche Motorsportveranstaltung an den Nürburgring zurück.

Das Starterfeld soll von Tourenwagen und Youngtimern der 1960er-Jahre bis zu Fahrzeugen aus den frühen 2000er-Jahren reichen. Neben den Hauptläufen stehen Rennen der Deutschen Historischen Langstreckenmeisterschaft, der Tourenwagen Golden Ära und des Porsche Transaxle Cups auf dem Programm.

Besucher können die Fahrzeuge dabei nicht nur auf der Strecke erleben. Ein Gridwalk vor dem Start sowie der freie Zugang zu Tribünen, Boxendach und Fahrerlager gehören nach Angaben des Nürburgrings ebenfalls zum Veranstaltungskonzept. Tagestickets beginnen im Vorverkauf bei 20 Euro, das Wochenendticket bei 35 Euro.

Auch abseits der Rennstrecke Programm

Zwischen den Motorsportveranstaltungen findet am 11. und 12. September auf dem ring°boulevard die „Jobmesse powered by Nürburgring“ statt. Unternehmen aus verschiedenen Branchen präsentieren dort Ausbildungsplätze, Berufseinstiegsmöglichkeiten und Karriereangebote. Der Eintritt zur Messe ist kostenfrei.

Damit bietet der Nürburgring im September ein ungewöhnlich breit gefächertes Programm: vom internationalen Motorradrennsport über leistungsstarke Driftfahrzeuge und aktuellen Langstreckensport bis zu historischen Rennwagen auf der Nordschleife.