Motorrad-Saisonauftakt am Nürburgring: „Anlassen“ lockt wieder tausende Biker

Tausende Biker, freier Eintritt und ein gemeinsamer Korso über die Nordschleife: Der Nürburgring lädt Ende April wieder zum traditionellen „Anlassen“.
Nürburgring. (red) – Der Nürburgring wird Ende April erneut zum Treffpunkt der Motorradszene: Beim traditionellen Saisonauftakt „Anlassen“ werden am Sonntag, 26. April 2026, tausende Biker in der Eifel erwartet. Der Eintritt ist wie gewohnt frei.
Im vergangenen Jahr kamen rund 42.000 Besucher – und verwandelten das Fahrerlager in ein dichtes Meer aus Motorrädern. Auch in diesem Jahr setzt das Event auf die bewährte Mischung aus Szene-Treffen, Action und einem bewusst ruhigen, emotionalen Abschluss.
Programm zwischen Action und Sicherheit

Bereits ab 8 Uhr öffnen die Tore, das offizielle Programm startet um 10 Uhr. Neu im Programm ist eine Trial-Show des AAC Bad Neuenahr. Ergänzt wird das Angebot durch Safety-Demonstrationen, Trainingsangebote sowie klassische Szene-Punkte wie Leistungsprüfstand und Ausstellerbereiche.
Im Fokus steht dabei auch das Thema Sicherheit: Gemeinsam mit Partnern wie POLO Motorrad und der Polizei werden praxisnahe Tipps zum Saisonstart vermittelt. Wer selbst fahren möchte, kann an geführten Runden auf der Grand-Prix-Strecke teilnehmen.
Besonderer Charakter: Mehr als nur ein Motorradtreffen
Was „Anlassen“ von vielen anderen Events unterscheidet, ist die Mischung aus Szene-Treffen und bewusst gesetzten ruhigen Momenten. Neben Einblicken in die Arbeit des Medical Centers gibt es auch Möglichkeiten zur Blutspende und Typisierung.
Den emotionalen Höhepunkt bildet traditionell der Abschluss: Nach einem ökumenischen Gottesdienst startet der gemeinsame Korso über die Nordschleife. Tausende Motorräder fahren dabei geschlossen über die legendäre Strecke – ein Bild, das selbst erfahrene Besucher jedes Jahr aufs Neue beeindruckt.
Einordnung aus der Praxis

Wer schon einmal vor Ort war, weiß: „Anlassen“ ist kein wildes Renn-Event, sondern eher ein großes, entspanntes Community-Treffen. Trotz der Masse läuft alles vergleichsweise geordnet ab – und genau das macht den Reiz aus.
Gerade der Korso über die Nordschleife ist für viele der eigentliche Grund zu kommen. Weniger Tempo, mehr Erlebnis – und ein seltenes Gefühl, Teil einer riesigen Motorradgemeinschaft zu sein.
Weitere Informationen:
www.nuerburgring.de






