Motor-Zirkus bringt wieder Action nach Wuppertal

Volle Sitzplätze, wartende Besucher bis auf die Straße und am Ende tobender Applaus für die Monstertrucks „Ghost Rider“ und „Police Monster“: Der Motor-Zirkus lockte an Pfingsten zahlreiche Familien auf den Hornbach-Parkplatz nach Wuppertal-Barmen.

Wuppertal. (reg) – Sonniges Wetter, nahezu wolkenloser Himmel und ein gut gefüllter Hornbach-Parkplatz: Der Motor-Zirkus der Familie Lemoine gastierte an Pfingsten erneut in Wuppertal und lockte nach Angaben des Veranstalters rund 600 Besucher an. Bereits vor Beginn der Show standen die Zuschauer an den Kassen teilweise bis auf die Straße.
Neben kalten Getränken, Bockwürstchen und verschiedenen Spielsachen für Kinder bot die Veranstaltung auch die Möglichkeit, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. Besucher konnten mit den Artisten ins Gespräch kommen und Fragen rund um die Stuntfahrzeuge und die Show stellen. Vor Beginn bedankte sich der Veranstalter außerdem ausdrücklich bei Kooperationspartner Hornbach dafür, erneut auf dem Gelände gastieren zu dürfen.

Die etwa 90-minütige Show begann kurz nach 14 Uhr mit Musik und einer epischen Anmoderation. Kleine technische Einschränkungen zu Beginn wurden schnell behoben beziehungsweise improvisiert überspielt. Anschließend folgte ein abwechslungsreiches Programm aus Motorrad- und Autoartistik, Feuerstunts und Überschlägen.
Besonders beeindruckend: Die Nachwuchsfahrer der Familie Lemoine stehen bereits im Alter von fünf Jahren auf dem Motorrad. Die jungen Fahrer sprangen mit kleinen Maschinen über die ausgestreckten Füße ihrer Teammitglieder und fuhren sogar durch einen brennenden Feuerkreis. Kurz darauf sorgte ein weiterer Feuerstunt für gespannte Blicke im Publikum: Ein junger Stuntman lag auf dem Dach eines Fahrzeugs, das durch eine brennende Feuerwand raste.
Auch klassische Autoartistik durfte nicht fehlen. Drei mutige Zuschauer stiegen in einen BMW, der anschließend auf zwei Rädern über den Platz gesteuert wurde. Eine junge Frau berichtete anschließend gegenüber CarPoint24.de, dass ihr die Fahrt „sehr viel Spaß gemacht“ habe und ihr dabei „überhaupt nicht schlecht geworden“ sei.

Für besonders spektakuläre Momente sorgten mehrere Überschläge und Crash-Stunts. Ein Fahrzeug wurde auf der Heckklappe aufgestellt und anschließend von einem anderen Wagen mit hoher Geschwindigkeit getroffen. Das Fahrzeug wurde dabei sichtbar in die Luft geschleudert und schlug hart auf dem Asphalt auf.
Den Höhepunkt der Show bildeten schließlich die beiden Monstertrucks „Ghost Rider“ und „Police Monster“. Nach Angaben des Teams verfügen die Fahrzeuge über bis zu 800 PS. Rund zehn Minuten lang rollten die Trucks über bereitgestellte Fahrzeuge und sorgten dabei für lautstarke Reaktionen im Publikum. Als die Monstertrucks in Bewegung kamen, hielt es viele Zuschauer kaum noch auf den Sitzen.

Mehr als 300 Sitzplätze sorgten dafür, dass die Besucher vergleichsweise nah am Geschehen waren. Die diesjährige Streckenführung musste allerdings leicht angepasst werden, da auf dem Gelände zusätzlich Gartenhäuser aufgebaut waren. Dadurch nahm das Team stellenweise etwas Tempo aus den Fahrmanövern.
Nach dem Finale konnten Besucher – egal ob Kinder oder Erwachsene – selbst auf der Ladefläche der Monstertrucks mitfahren. Außerdem standen die Fahrer und Artisten noch für Autogramme und Fotos zur Verfügung.
Veranstalter Lemoine zeigte sich im Gespräch mit CarPoint24.de zufrieden mit der Veranstaltung in Wuppertal. Besonders das Publikum, die Zusammenarbeit mit Hornbach sowie die Unterstützung durch die Stadt wurden positiv hervorgehoben. Laut Lemoine könne man sich sogar vorstellen, im Herbst erneut nach Wuppertal zurückzukehren – obwohl der Motor-Zirkus normalerweise nur einmal pro Jahr in einer Stadt gastiert.
Motor-Zirkus Wuppertal 2026 | Highlight-Video
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