50 Jahre BMW 6er im BMW Museum

Das BMW Museum zeigt vom 17. März 2026 bis Ende Januar 2027 eine Jubiläumsausstellung zum 50-jährigen Bestehen der BMW-6er-Reihe.
München. (red) – Die Schau ist in der Rotunde zu sehen, ergänzt durch ein schwebendes Karosseriemodell auf dem Vorplatz sowie weitere Fahrzeuge in der Art Car Galerie und im Baureihenturm.

Der erste 6er (E24) kam 1976 als Coupé auf den Markt und wurde bis 1989 gebaut. Technische Basis war die 5er-Reihe, das Design stammt unter anderem von Paul Bracq. Prägend: die sogenannte „Haifischnase“. Produziert wurde zunächst bei Karmann, später im Werk Dingolfing. Insgesamt gab es fünf Motorisierungen sowie eine US-Version.
Motorsportlich setzte der 635CSi Akzente: 1984 und 1986 gewann BMW die Tourenwagen-Europameisterschaft, 1984 zudem die Deutsche Produktionswagen-Meisterschaft.
In der Ausstellung stehen unter anderem ein 628CSi (1982) und ein M635CSi (1985). Der M635CSi leistete 286 PS, erreichte über 250 km/h und galt als der wohl schnellste Viersitzer seiner Zeit. Ebenfalls gezeigt wird ein 633CSi (1976) mit Bosch-Einspritzung und späterer digitaler Motor-Elektronik.

Aus der BMW Art Car Collection sind zwei 635CSi zu sehen: das von Ernst Fuchs 1982 gestaltete Art Car #5 (17. März bis 13. Juli 2026) sowie das von Robert Rauschenberg 1986 entworfene Art Car #6 (7. September bis Ende 2026).
Parallel läuft weiterhin die Ausstellung „Belle Macchine. Italienisches Automobildesign bei BMW“. Das Museum ist Dienstag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr geöffnet. 2025 verzeichnete das Haus nach eigenen Angaben über 847.000 Besucher.






